Überblick am Abend - Konjunktur/Zentralbanken - 3. September 2010
US-Wirtschaft verliert im August weniger Stellen als erwartet
Der Stellenabbau in der US-Wirtschaft hat im August zwar angehalten, die Jobverluste fielen jedoch geringer aus als erwartet. In der Privatwirtschaft kam es zudem zu einem moderaten Beschäftigungsaufbau, während der Abbau von befristeten Arbeitsverhältnissen im Nachgang einer Volkszählung anhielt. Wie das US-Arbeitsministerium am Freitag berichtete, fiel die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft um 54.000, während von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte einen Stellenrückgang um 110.000 erwartet hatten.
ISM-Index für US-Dienstleister im August überraschend schwach
Die Geschäftsdynamik der US-Dienstleister ist im August überraschend schwach gestiegen. Der gewichtete Sammelindex des Institute for Supply Management (ISM) für die Geschäftsaktivität im nicht-verarbeitenden Gewerbe der USA fiel im August auf 51,5 Punkte, wie das ISM mitteilte. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen Stand von 53,0 erwartet, nachdem der Index im Vormonat bei 54,3 gelegen hatte.
Lockhart: Graduelle Konjunkturerholung hält an
Die US-Wirtschaft befindet sich nach Aussage des Präsidenten der Federal Reserve Bank of Atlanta, Dennis Lockhart, weiterhin auf dem Weg einer graduellen Erholung. Seine Einschätzung der Wirtschaftsentwicklung habe sich nicht geändert, die Geldpolitik der Fed sei zu recht stimulierend, sagte Lockhart laut Redetext.
Gonzalez-Paramo: Banken nicht von EZB-Liquidität abhängig machen
Jose-Manuel Gonzalez-Paramo, Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank (EZB), hat die krisenbedingten Sondermaßnahmen der EZB verteidigt, zugleich aber vor möglichen Nebenwirkungen gewarnt. "Es ist offensichtlich, dass Zentralbanken auch dazu beitragen müssen, dass Finanzstabilität und funktionierende Märkte abgesichert werden", sagte der Währungshüter laut Redetext in Limassol.
Brasiliens Wirtschaft im zweiten Quartal überraschend stark
Die brasilianische Wirtschaft hat im zweiten Quartal trotz einer Serie von Zinserhöhungen und einiger ausgelaufener Steuervergünstigungen ein rasantes Wachstum an den Tag gelegt. Wie die nationale Statistikbehörde IBGE berichtete, wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 8,8% gegenüber dem Vorjahresquartal. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten nur einen Zuwachs um 7,9% erwartet.
DJG/apo/sch
Der Stellenabbau in der US-Wirtschaft hat im August zwar angehalten, die Jobverluste fielen jedoch geringer aus als erwartet. In der Privatwirtschaft kam es zudem zu einem moderaten Beschäftigungsaufbau, während der Abbau von befristeten Arbeitsverhältnissen im Nachgang einer Volkszählung anhielt. Wie das US-Arbeitsministerium am Freitag berichtete, fiel die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft um 54.000, während von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte einen Stellenrückgang um 110.000 erwartet hatten.
ISM-Index für US-Dienstleister im August überraschend schwach
Die Geschäftsdynamik der US-Dienstleister ist im August überraschend schwach gestiegen. Der gewichtete Sammelindex des Institute for Supply Management (ISM) für die Geschäftsaktivität im nicht-verarbeitenden Gewerbe der USA fiel im August auf 51,5 Punkte, wie das ISM mitteilte. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen Stand von 53,0 erwartet, nachdem der Index im Vormonat bei 54,3 gelegen hatte.
Lockhart: Graduelle Konjunkturerholung hält an
Die US-Wirtschaft befindet sich nach Aussage des Präsidenten der Federal Reserve Bank of Atlanta, Dennis Lockhart, weiterhin auf dem Weg einer graduellen Erholung. Seine Einschätzung der Wirtschaftsentwicklung habe sich nicht geändert, die Geldpolitik der Fed sei zu recht stimulierend, sagte Lockhart laut Redetext.
Gonzalez-Paramo: Banken nicht von EZB-Liquidität abhängig machen
Jose-Manuel Gonzalez-Paramo, Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank (EZB), hat die krisenbedingten Sondermaßnahmen der EZB verteidigt, zugleich aber vor möglichen Nebenwirkungen gewarnt. "Es ist offensichtlich, dass Zentralbanken auch dazu beitragen müssen, dass Finanzstabilität und funktionierende Märkte abgesichert werden", sagte der Währungshüter laut Redetext in Limassol.
Brasiliens Wirtschaft im zweiten Quartal überraschend stark
Die brasilianische Wirtschaft hat im zweiten Quartal trotz einer Serie von Zinserhöhungen und einiger ausgelaufener Steuervergünstigungen ein rasantes Wachstum an den Tag gelegt. Wie die nationale Statistikbehörde IBGE berichtete, wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 8,8% gegenüber dem Vorjahresquartal. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten nur einen Zuwachs um 7,9% erwartet.
DJG/apo/sch







