EUREX/Renten-Futures bauen nach US-BIP Gewinne aus
30.07.10, 16:16 Uhr |
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FRANKFURT (Dow Jones)--Die deutschen Renten-Futures bauen am Freitagnachmittag ihre Gewinne in Reaktion auf enttäuschende BIP-Zahlen aus den USA aus.
Der Bund-Future mit Fälligkeit im September steigt bis 16.10 Uhr MESZ um 30 Ticks auf 128,46%. Das Tageshoch liegt zu diesem Zeitpunkt bei 128,66%, das Tagestief bei 128,21%. Umgesetzt wurden bislang rund 611.000 Kontrakte. Für den BOBL-Future mit Fälligkeit im September geht es um 17 Ticks auf 119,98% nach oben.
Im Fokus stehen die unter den Erwartungen ausgefallenen BIP-Zahlen für das zweite Quartal. Die US-Wirtschaft ist in diesem Zeitraum um 2,4% gewachsen, und damit etwas weniger als um die erwarteten 2,5%. Die Analysten der Helaba sprechen von insgesamt enttäuschenden Zahlen. Diese verstärkten die Sorgen um den Zustand der US-Wirtschaft.
Besonders der geringere Konsumzuwachs im zweiten Quartal sei ungünstig. Einzig erfreulich sei der gestiegene Zuwachs bei den Ausrüstungsinvestitionen. Ein besser als erwartet ausgefallener Chicago-Einkaufsmanagerindex sowie ein leicht nach oben revidierter Index der Verbraucherstimmung der Universität Michigan können den Bund nicht wirklich belasten.
Am Vormittag wurden die Kurse unter anderem von Aussagen eines prominenten Vertreters der US-Notenbank gestützt. "Die Gefahr ist heute größer als jemals zuvor in der jüngsten Geschichte, dass die USA in die gleiche deflationäre Wirtschaft wie Japan geraten", schrieb der Präsident der Federal Reserve Bank von St. Louis, James Bullard, in einem Forschungspapier, das am Donnerstag veröffentlicht wurde.
Die beste Option für die US-Notenbank, einer Deflation entgegenzuwirken, sei der Kauf von weiteren US-Staatsanleihen, argumentierte Bullard in seinem Papier.
Charttechnisch treffen die Bund-Futures im Bereich von 128,91% auf Widerstand. Unterstützungen zeigen sich bei 127,45% und 127,37%.
Im Fokus stehen die unter den Erwartungen ausgefallenen BIP-Zahlen für das zweite Quartal. Die US-Wirtschaft ist in diesem Zeitraum um 2,4% gewachsen, und damit etwas weniger als um die erwarteten 2,5%. Die Analysten der Helaba sprechen von insgesamt enttäuschenden Zahlen. Diese verstärkten die Sorgen um den Zustand der US-Wirtschaft.
Besonders der geringere Konsumzuwachs im zweiten Quartal sei ungünstig. Einzig erfreulich sei der gestiegene Zuwachs bei den Ausrüstungsinvestitionen. Ein besser als erwartet ausgefallener Chicago-Einkaufsmanagerindex sowie ein leicht nach oben revidierter Index der Verbraucherstimmung der Universität Michigan können den Bund nicht wirklich belasten.
Am Vormittag wurden die Kurse unter anderem von Aussagen eines prominenten Vertreters der US-Notenbank gestützt. "Die Gefahr ist heute größer als jemals zuvor in der jüngsten Geschichte, dass die USA in die gleiche deflationäre Wirtschaft wie Japan geraten", schrieb der Präsident der Federal Reserve Bank von St. Louis, James Bullard, in einem Forschungspapier, das am Donnerstag veröffentlicht wurde.
Die beste Option für die US-Notenbank, einer Deflation entgegenzuwirken, sei der Kauf von weiteren US-Staatsanleihen, argumentierte Bullard in seinem Papier.
Charttechnisch treffen die Bund-Futures im Bereich von 128,91% auf Widerstand. Unterstützungen zeigen sich bei 127,45% und 127,37%.
DJG/mpt/cln/voi





